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Miron Zownir | NO!art involvement  
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MIRON ZOWNIR im Interview | radio eins/rbb, am 13.10.2020 um 19:30 Uhr | Miron Zownir nimmt sich in seinen Foto- und Filmarbeiten meist den Ausgegrenzten und Subkulturen an. Seine radikale Art der Fotografie, die er seit den späten 1970er Jahren zuerst in West-Berlin und dann in New York entwickelte, setzt bis heute Maßstäbe im Bereich der sozialen, künstlerischen Fotodokumentation und polarisiert. mehr

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KÜNSTLERGESPRÄCH MIT MIRON ZOWNIR | moderiert von Dr. Candice M. Hamelin, Stiftung Reinbeckhallen, Hamburg am 26.11.2020 | In den letzten vierzig Jahren kehrte Miron Zownir immer wieder nach Berlin zurück, um mit seiner Kamera Menschen, Orte und Szenen festzuhalten, die in den Mainstream-Medien oft ausgeblendet werden. Seine grafischen und bisweilen schockierenden Schwarz-Weiß-Fotografien, die seine Erfahrungen in der sich seit den späten 1970er Jahren ständig verändernden Stadt festhalten, ist Gegenstand dieses Künstlergesprächs. mehr

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INTERVIEW MIT MIRON ZOWNIR | Von Valerie Claire O. Soschynski, Berlin, am 4. April 2017 | Ich treffe Miron Zownir in seiner Wohnung in Prenzlauer Berg. Er trägt wie immer seine dunkle Sonnenbrille. Im Wohnzimmer läuft Klassik. Das Bücherregal ist gefüllt mit Werken von Nietzsche, Shakespeare, Kafka und Dostojewski – für ihn die Größten. Dazwischen stehen seine eigenen Fotobücher. Das neueste „Berlin Noir“ ist gerade bei PogoBooks erschienen. Es ist das „härteste Fotobuch, das es über Berlin gibt“, findet Miron. Zu sehen sind Bilder von Obdachlosen, Fetisch Club Partys, Menschen, die sich gerade Heroin spritzen und weitere düstere Szenarien sowie das wilde Leben Berlins von Ende der 70er bis 2016. Seit über 30 Jahren dokumentiert der deutsche Fotograf nun schon die Welt, wie er sie sieht, mit all ihren politischen Problemen, der Heuchelei und menschlichen Abgründen. mehr

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MIRON ZOWNIR | Raskolnikow im Fieberwahn | Von Michael Weiland, in: Ox-Fanzine, Ausgabe #71 April/Mai 2007 | So wie der träge, wummernde Takt irgendeines namen- wie gottlosen Songs noch den schwindsüchtigsten Körper zu rhythmischen Bewegungen treibt, reagiert man auf Miron Zownirs Weltskizzen. Sie haben etwas Elementares und lassen selbst die Lauwarmen nicht kalt. Flanierende Nutten, fettleibige Exhibitionisten, paradierende Transen, hirnwütige Streuner, menschliche Bestialität, grässliche Fratzen, pornografische Fragmente, irrlichternde Gestalten zirkeln flirrend als Phantasmagorien verkleidet durch das radikale Leben, das pulsierende Werk und die fiebrigen Alpträume des Agenten der Syphilisation, lügen von keiner hässlich doofen Glückseligkeit und führen den Silberblick erblindeten Bewusstseins, den Muff überkommener Humanismen zum Schafott. mehr

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DAS WAR DANTES INFERNO | Ein Gespräch mit dem Fotografen Miron Zownir, dessen Arbeiten aus Moskau derzeit im Tresor zu sehen sind — Bilder von Obdachlosen, Nutten, Sterbenden | Von Ulrich Clewing, in: taz, Berlin, Kultur, S. 26, vom 22. August 1996 | Daß es reißerische Fotos gibt, ist nichts Neues. Die einschlägigen Illustrierten sind voll davon. Doch die Bilder, die Miron Zownir in Moskau gemacht hat, sind anders. Es sind Dokumente einer Gesellschaft, in der die Schwachen allein gelassen werden. Hart bis an die Schmerzgrenze, spricht aus ihnen dennoch Mitgefühl und Sympathie. mehr

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